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Reinigung & Wasserpflege

Reinigung & Wasserpflege

Für eine gleichbleibend hohe Wasserqualität ist die regelmäßige Reinigung des Schwimmbeckens ebenso wichtig wie die Pflege des darin befindlichen Wassers.

Reinigung des Schwimmbeckens

In einem Schwimmbecken sammeln sich Tag für Tag Verunreinigungen, wie zum Beispiel Schmutz von Wiesen, Hautschüppchen, Sonnencreme oder ähnliches. Werden diese nicht entfernt , können sich Algen, Bakterien sowie Pilze ungehindert ansiedeln und vermehren, das Wasser im Schwimmbecken kippt um. Damit dies nicht geschieht, sollte das Wasser im Becken regelmäßig gefiltert, sowie die Filteranlage rückgespült und das Becken komplett gereinigt werden.

Zur Beseitigung von groben Verschmutzungen, sowohl am Beckenboden als auch an der Wasseroberfläche, sind Kescher optimal geeignet. Denn mit deren Hilfe können zum Beispiel Blätter oder Insekten einfach und schnell vom Beckenrand aus entfernt werden.
Nach der Entfernung dieser groben Verschmutzungen kann mit der eigentlichen Reinigung begonnen werden. Denn auch feine Schmutzteilchen und Ablagerungen, welche sich an den Wänden oder am Beckenboden absetzen, müssen entfernt werden. Hierfür sollte ein sogenannter Bodensauger (Saugbürste mit Teleskopstange) verwendet werden. Dieser wird über den Skimmer mit der Filteranlage verbunden und kann so ähnlich wie ein Staubsauger die Ablagerungen einfach absaugen. Die Reinigung muss langsam und gleichmäßig erfolgen, da sich die Schmutzteilchen sonst kurze Zeit später wieder absetzen. Damit Ihnen die Reinigung erleichtert wird, haben die Saugbürsten ein hohes Eigengewicht und je nach Ausführung seitliche Borsten, sodass auch der Übergang vom Beckenboden zu den Wänden optimal gereinigt werden kann. Zudem ist es aufgrund der verschiedenen Bürstenformen und Größen möglich, jede Beckenform bzw. Größe gründlich zu reinigen.

Sollten sich zudem stärkere Ablagerungen (wie Ruß, Kalk oder ähnliches) an der Beckenwand im Bereich der Wasserlinie bilden, lassen sich diese einfach und schnell mit einer Handbürste oder sogenannten Reinigungspads (Wunderschwämmen) entfernen.

Wasserpflege

Ebenso wichtig wie die regelmäßige Reinigung ist die korrekte Einstellung des pH-Wertes. Dieser sollte immer zwischen 7,2 und 7,4 liegen, da es außerhalb dieses Bereiches zu Reizungen der Augen und/ oder Schleimhäute kommen kann. Zudem besteht bei Werten unter 7,0 die Gefahr von Materialschäden durch zu saures Wasser. Damit der pH-Wert um 0,1 angehoben oder abgesenkt wird werden im Durchschnitt 10 g/m³ Beckeninhalt pH-plus bzw. pH-minus benötigt. Hierzu sollte das Granulat oder Pulver in einem Verhältnis von 1:10 in Wasser gelöst, und dann mit einer Gießkanne auf der Wasseroberfläche verteilt werden. Da der pH-Wert zudem durch verschiedene Faktoren wie die Wassererwärmung, Badebetrieb, Zugabe von Frischwasser bzw. die Zugabe von Pflegemittel beeinflusst wird, ist eine regelmäßige Kontrolle dieses Wertes unbedingt erforderlich.

Ist der Säuregehalt (pH-Wert) des Poolwassers optimal eingestellt, muss dieses noch desinfiziert werden, denn nur so können Algen, Bakterien und Pilze effektiv abgetötet werden.

Im Wesentlichen kann die Abtötung der Keime auf 3 verschiedene Arten erfolgen:

1) Wasserpflege mit Chlorprodukten

Die sicherste und meist angewandte Methode zur Beseitigung von Verunreinigungen ist nach wie vor die Zugabe von Chlor. Hierbei muss jedoch darauf geachtet werden, dass ein permanenter Chlorgehalt im Wasser vorhanden ist, welcher sich stets in einem Bereich von 0,3 - 0,6 mg je Liter bewegt. Ist der Chloranteil zu gering, wird das Wasser unzureichend desinfiziert und es können sich trotz Poolchemie Keime und Bakterien ungehindert einnisten. Sollte der Chloranteil hingegen zu hoch sein, kann es zu gesundheitlichen Beschwerden, wie brennenden Augen oder Reizungen der Schleimhäute kommen. Um diese Schädigungen zu vermeiden, sollte das Poolwasser regelmäßig durch die Filteranlage umgewälzt und nur die vorgeschriebene Menge an Chlor ins Wasser gegeben werden. Durch die hochgradig ätzende Wirkung des Chlors dürfen Chlortabletten nie direkt ins Wasser gegeben werden, sondern muss am besten über einen Dosierschwimmer mit verstellbarer Dosieröffnung ins Becken abgegeben werden. Dies dient nicht nur Ihrer eigenen Sicherheit, sondern verhindert zudem, dass das Chlor der Folieninnenhülle die Farbe entzieht.

2) Wasserpflege mit Kombi-Tabs

Mit Hilfe dieser Kombi-Tabletten ist es möglich 4 Faktoren zur Aufrechterhaltung der Schwimmbadhygiene gleichzeitig zu regulieren. Denn diese sogenannten Kombi-Tabs dienen nicht nur der Desinfektion und pH-Wert Stabilisation, sondern bieten zudem effektiven Schutz vor Trübstoffen und Algenbildung im Schwimmbecken. Auf Grund des in der Tablette enthaltenen Flockungsmittels werden selbst feine Schwebeteilchen filtrierfähig gemacht und können somit von der Filteranlage beseitigt werden. Als Faustregel für die Dosierung gilt, je 25 m³ Beckeninhalt wird ca. 1 Tablette benötigt, welche sich binnen einer Woche auflöst. Auf Grund der hohen Konzentration an Chemikalien dürfen diese Kombi-Tabletten nie direkt ins Schwimmbecken gegeben werden, sondern müssen dem Wasser über einen Dosierschwimmer mit verstellbarer Dosieröffnung oder über eine Dosieranlage zugeführt werden.

3) Wasserpflege mit Aktivsauerstoff (chlorfrei)

Die chlorfreie Sauerstoffmethode ist eine hautfreundlichere Methode das Wasser im Schwimmbecken keimfrei zu halten. Um diese Methode anzuwenden werden jedoch 2 Komponenten benötigt, Sauerstoff zur Desinfektion und Algicid für die Vernichtung von Algen. Beide Mittel können sowohl über den Skimmer als auch direkt ins Wasser gegeben werden. Damit eine optimale Verteilung im Becken gesichert werden kann, sollte die Zugabe während der Filterzeit erfolgen. Zudem muss der Sauerstoffgehalt im Wasser mindestens 8 mg/l betragen, da sonst keine ordnungsgemäße Desinfektion möglich ist. Eine weitere Voraussetzung für das Erreichen einer optimalen Pflegewirkung ist auch hier die korrekte Einstellung des pH-Wertes, auf einen Wert zwischen 7,2 und 7,4.


Um die Zugabe von Wasserpflegemitteln stark zur reduzieren und trotzdem eine gleichbleibend hohe Wasserqualität zu erzielen, können zusätzlich UV-Entkeimungsgeräte verwendet werden. Diese sind in den Filterkreislauf einzubinden und vernichten alle den UV-Strahlen ausgesetzten Bakterien, Viren, Algen und Pilze. Zudem nehmen diese UV-Entkeimungsgeräte keinen Einfluss auf den pH-Wert bzw. Sauerstoffgehalt und reduzieren zusätzlich Chloramine, welche den typischen Geruch in Hallenbädern verursachen.

Sollten sich trotz intensiver Pflege des Schwimmbeckens Trübstoffe oder gar Algen im Wasser bilden, können diese mit Flockungsmittel bzw. Algicid entfernt werden. Um selbst feine Trüb- bzw. Schwebstoffe mit Hilfe der Filteranlage zu beseitigen, empfehlen wir den Einsatz eines sogenannten Flockungsmittels. Dieses bindet sogar kleinste Schmutzpartikel, sodass diese filtrierfähig werden und so einfach und schnell über die Filteranlage zu entfernen sind.

Zur Algenbekämpfung empfehlen wir Algicid, doch wie erkennen Sie den Algenbefall? Sobald sich Algen in einem Schwimmbecken auszubreiten beginnen, bildet sich ein glitschiger Belag an den Wänden und auf dem Beckenboden. Spätestens jetzt sollten Sie Gegenmaßnahmen ergreifen, da sich das Wasser sonst innerhalb weniger Tage komplett verfärbt. Zur Beseitigung der unerwünschten Eindringlinge ist es am besten das Algicid während der Umwälzzeit über den Skimmer zuzuführen. Je nach Belastung und Witterung kann die Zugabe, von 2-6 ml pro m³, aller 1-2 Wochen erfolgen.

Dennoch sollte immer beachtet werden, dass der Zusatz von Chemie nie das regelmäßige Filtern des Wassers bzw. Rückspülen der Filteranlage ersetzt, sondern lediglich als Unterstützung dient. Zudem sollte den Dosierungs- und Warnhinweisen, auf den jeweiligen Verpackungen genauestens Folge geleistet werden, da es sonst zu gesundheitlichen und/ oder materiellen Schädigungen kommen kann.

Überwinterung des Schwimmbeckens

Ein Schwimmbecken im Garten kann und muss im gefüllten Zustand überwintert werden, da sonst die Gefahr besteht, dass das Becken durch den gefrierenden Boden zusammengedrückt wird. Für die Überwinterung sollten Sie jedoch folgende Vorkehrungen treffen:

  • Sandfilteranlage kräftig rückspülen und entsprechend der Gebrauchsanweisung entleeren
  • Wasserspiegel bis ca. 10 cm unter die Skimmerunterkante bzw. Einbauteile absenken
  • Einlaufdüsen, Sauganschlüsse sowie Düsen von Gegenstromanlagen verschließen
  • Rohrleitungen, welche im Frostbereich (bis 1 m unter der Erde) liegen, vollständig entleeren
  • Unterwasserscheinwerfer aus der Einbaunische entnehmen und in einem wasserdichten Beutel auf den Beckenboden absenken bzw. geschützt am Beckenrand lagern
  • Poolleiter aus dem Becken nehmen, säubern und anschließend trocken lagern
  • Schwimmbecken mit einer lichtundurchlässigen Plane, wie z.B. PEB-Plane oder Rollschutzabdeckung, zudecken

Zusätzlich kann dem Schwimmbadwasser im Herbst sogenanntes Überwinterungsmittel beigefügt werden, sodass die Bildung von festhaltendem Kalk, Schmutzanlagerungen bzw. das Wachstum von Algen verhindert wird. Dies dient aber lediglich zur Erleichterung der Reinigung im Frühjahr und wird somit nicht zwingend benötigt.